Montag, 27. Juni 2011

Business im Kloster - Frauenwirtschaftstag 2011 - Vorankündigung 14.10.2011


Mit Herz und Verstand klug entscheiden. Das Züricher Ressourcenmodell.
Vortrag von Carmen Reuter, Lifecoach und Heilpraktikerin.

Kreativitätstraining - mit unkonventionellen Methoden neue Wege erschließen.
Vortrag von Petra Daiber, Diplom-Psychologin und Frauke Nees, Diplom-Psychologin.

Business Feng Shui für Powerfrauen. Die Erfolgsformel für Frauen im Berufsleben.
Vortrag von Heike Schauz, ausgezeichnet als beste deutsche Feng Shui Beraterin 2010.

Die Farbe ROT - Lust auf Leben, Balance und Erfolg.
Vortrag von Brigitte Herrmann, die Expertin für Stärken, Ausstrahlung und Positionierung.

Datum:
14.10.2011 14:00 - 19:30 Uhr

Ort:
Baden-Baden

Adresse:
Kloster Lichtenthal
Hauptstraße 40
76534 Baden-Baden

Thema:
Frauen auf dem Weg in Führungspositionen
Unternehmerinnen

Referentinnen/Referenten:
Petra Daiber und Frauke Nees, Diplom-Psychologinnen
Brigitte Herrmann, die Expertin für Stärken, Ausstrahlung und Positionierung
Carmen Reuter, Lifecoach und Heilpraktikerin
Heike Schauz, ausgezeichnet als beste deutsche Feng Shui Beraterin 2010

Veranstalterinnen/Veranstalter:
http://www.frauen-machen-wirtschaft-erfolgreich.de/
Brigitte Berscheid
Petra Kirst und
Dorothea Maisch

Anmeldung bei:
http://www.frauen-machen-wirtschaft-erfolgreich.de/
Dorothea Maisch
Oberer Rain 24
76571 Gaggenau
Telefon: 07225 983031

Teilnahmegebühr:
35 Euro (inkl. Pausensnacks und Getränke)

Sonntag, 26. Juni 2011

Europäisches Feng Shui und Kundenerwartungen am Beispiel Garten

Wie zeigt sich Feng-Shui bei der Gartengestaltung? Es muss nicht unbedingt ein ruhiger Zen-Garten sein, denn das Wichtigste ist, dass die Grün-Anlage zu Ihrem persönlichen Charakter, Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben passt.


Garten und Terrasse Privathaus:
 Beratung und Umsetzung: Heike Schauz
Fotografiert von Jennifer Reisner

Die Vorstellungen, was Feng-Shui ist und kann, sind sehr verschieden.

Manche InteressentInnen glauben, Feng Shui sei eine Art energetische Medizin, wo gegen jedes Un-Wohlbefinden ein Zauber gewachsen sei. Man nehme z.B. einen Zimmerbrunnen und schon sprudelt das Wohnzimmer voll Lebensfreude. Andere erwarten sich einfache Tipps für „Schöner Wohnen“, aber bitte ohne das „esoterische Zeug“. Dritte machen sich Sorgen um ihren Schlafplatz und glauben, dass alles davon abhängt, wo er liegt und wie er ausgerichtet ist. Die vierte Gruppe weiß sehr wohl, dass das räumliche Umfeld etwas mit ihnen persönlich zu tun hat, sieht die Ursachen für die Probleme aber überall, nur nicht bei sich selber. Liegt der Eingang auf der „falschen“ Seite oder steht ein Laternenpfahl „ungünstig“ oder hat das Haus eine „unselige“ Hausnummer, sollen Feng-Shui-Berater/innen diese Mängel ausgleichen. Für die fünfte Gruppe sind Feng Shui-Argumente ein Kriterium dafür, wie schön, gesund oder harmonisch etwas ist. Sind die Dinge rund oder geschwungen und mit reichlich Pflanzen ausgestattet, so sei die Gestaltung „in Ordnung“, meinen sie. Nur wenige InteressentInnen verstehen, dass das Umfeld ein Spiegel der eigenen Persönlichkeit ist. Das Umfeld ist nicht schuld an etwas, sondern die Beziehung ist eine wechselseitige. Man kann Feng Shui eigentlich an keiner bestimmten Form erkennen, man kann höchstens sagen, dass es bestimmte Gestaltungsregeln gibt, die den Energiefluss im Raum begünstigen. Und dass man sich auf diese allgemeinen Richtlinien beschränken kann, wenn es sich um ein öffentliches Gebäude handelt oder wenn jemand nicht möchte, dass persönliche Themen angesprochen werden. Bei einer tiefergreifenden Feng-Shui-Analyse sollte es jedoch genau um diese Themen gehen.
Aus der Sicht des Europäischen Fengshui gibt es daher keine schnelle Antwort auf die eingangs erwähnte Frage im dem Sinne, dass Glaskugeln als Gartendekoration besser wären als spiralförmige Metallspieße oder dergleichen. Um herauszufinden, ob eine runde Form hilfreicher ist als eine Wellenform müsste man zuerst den Charaktertyp des/der Fragestellers/in analysieren, was anhand des “Geomantischen Lebensrades” möglich ist. Füllige Menschen bevorzugen meist rundliche und stabile Formen, daher könnte es z.B. als energetische „Diätmaßnahme“ Sinn machen, die voluminösen Elemente in Haus und Garten mal wegzuräumen und zu sehen, was das psychisch bewirkt. Filigrane Stabkonstruktionen, Wände aus Papier und reduzierte Einrichtungen, wie JapanerInnen sie gerne verwenden, sind nicht jedem sympathisch!


Für Feng-Shui-Gestaltungen gibt es allgemeingültige Regeln, wichtiger jedoch ist, dass Sie sich wirklich wohl fühlen.

Der unterschiedlichen Nachfrage am Markt steht ein entsprechendes Angebot gegenüber, zu jedem Topf gibt es einen passenden Deckel. „Europäisches Fengshui“ ist eine Methode westlichen Ursprungs, die den Menschen helfen will, sich selbst im Raum wiederzuerkennen und ihn bewusst der eigenen Persönlichkeit entsprechend zu gestalten. Die Räumlichkeiten sollten ideal zu den eigenen Anlagen passen und diese unterstützen. Wichtig ist hierbei, dass man sich von der eigenen Wahrnehmung leiten lässt und ein Gefühl dafür entwickelt, was einem gut tut und was nicht. Ob Vogelhäuschen oder Wasserbecken, Hängematte oder Partybeleuchtung, Buddha-Statue oder Korbsessel, Eisen-Laterne oder Windspiel – der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Japanische Steingärten oder Zen-Gärten sind sehr einfach angelegt, um den Geist zur Ruhe kommen zu lassen, die Entspannung und Konzentration zu fördern. Mit „leeren“ Kies- und Sandflächen wird ein Freiraum geschaffen, die der unmöblierten „Mitte“ entspricht, die jede gute Feng-Shui-Wohnung haben sollte.

Diesen Bericht von Arch.Dipl.Ing.Irmgard Brottrager fand ich heute bei everyday-feng shui http://bit.ly/ln50AC  und ich möchte ihn meinen Lesern nicht vorenthalten. Ich finde ihn sehr passend, weil auch ich mit diesem Denkansatz mit und bei den Gärten meiner Kunden arbeite.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten:
Arch. Dipl.Ing. Irmgard Brottrager * Architektur, Mensch + Bewusstsein
Buch ”Europäisches Fengshui” ISBN 9783200019225

Dienstag, 21. Juni 2011

"Feng Shui im Handwerk fördert Kundenenergien" - Heike Schauz interviewt von Heike Ebele

Den Blog von Frau Eberle verfolge ich schon länger - als stille Mitleserin.
Gestern hat Sie mich gefragt, ob ich ihr 3 oder 4 Fragen beantworten möchte und das habe ich gerne getan.
Ich bin beeindruckt. Sie hat es geschafft, mit diesen Fragen wichtige Dinge in meinem Leben auf den Punkt zu bringen. DANKE Frau Eberle - es hat mir viel Freude gemacht!

Hier das Interview:

Ich habe Frau Heike Schauz in meinem wertschätzenden Twitter-Netzwerk kennen gelernt. Sie hat einen außergewöhnlichen Beruf: als gelernte Maler- und Lackierermeisterin (seit 1988) hat sie sich vor knapp 3 Jahren als Feng-Shui-Beraterin selbständig gemacht. Da ich mich für diese Ausrichtung sehr interessiere, möchte ich gerne mehr über Frau Schauz und ihr Tun wissen.

Frau Schauz, gab es für Sie einen konkreten Anlass, eine bestimmte Lebenssituation, sich der „Feng-Shui-Lehre“ zuzuwenden?

Ja, den gab es tatsächlich.

Wie Sie schon anmerkten komme ich ursprünglich aus dem Handwerk. Ich hatte lange Jahre einen eigenen Malerbetrieb mit bis zu 25 Mitarbeitern, den ich allein geführt habe. Vor über 8 Jahren musste ich Insolvenz anmelden. Die näheren Umstände lasse ich hier weg.
Was das bedeutet brauche ich wohl keinem Unternehmer zu sagen. Ich habe alles verloren.
Durch die Hilfe meines Lebensgefährten, den ich nach ca. 1 Jahr kennenlernte konnte ich eine Heilpraktikerausbildung absolvieren und habe dann als Personalberaterin gearbeitet. Ich habe gut verdient und konnte monatlich Geld an den Insolvenzverwalter zahlen. 6 Jahre war ich ja in der sogenannten Wohlverhaltensphase. Seit 2,5 Jahren bin ich „frei“.
Im wahrsten Sinne des Wortes. :-)
Ich war gut beschäftigt, aber irgendwie war da auch immer das Gefühl, das ist es noch nicht.
Vom Handwerk war ich zu diesem Zeitpunkt weit entfernt.
Dann las ich ein Buch von Karen Kingston: „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ Und war elektrisiert.

Was genau hat sich mit Feng Shui in Ihrem Leben verändert?

Ich habe die Ausbildung am Qi-Mag Institut absolviert und schon nach den Grundkursen beraten. Quasi jeden, der nicht bei Drei auf dem Baum war. :-) Es hat mich sofort fasziniert. Außerdem war Dr. Lim, der Gründer des Instituts, auch der Autor des ersten Buches über Feng Shui, das ich in meinem Betrieb mal gelesen, aber nicht richtig verstanden hatte. Zufall?
Mit Feng Shui wurde plötzlich alles rund und machte Sinn: mein handwerkliches Können, meine Heilpraktikerausbildung, der ich den Umgang mit Energie verdanke. Etwas was ich früher nie verstanden habe und auch die Zeit als Personalberaterin war wichtig. Dort lernte ich einen ganz anderen Umgang mit Kunden, dem Telefon, dem PC und dem Internet.
Jetzt ist mein Beruf Berufung und ich meine: „Ich habe den schönsten Beruf der Welt!“.

Was macht Sie so selbstbewusst, sich als beste „Feng-Shui-Beraterin“ in Deutschland zu bezeichnen?

Zuerst einmal: diesen „Titel“ habe ich mir nicht selbst verliehen. Es gibt im Internet eine Plattform, die ich sehr schätze, weil sie Feng Shui sehr „normal“ erklärt.
Dort konnte man sich unter der Rubrik Berater  kostenlos eintragen.
Hier geht das Rating nach den Kundenbewertungen, ähnlich wie bei den Hotels. Das heißt man kann sich nicht einfach Referenzen auf die Homepage schreiben, sondern muss von extern Bewertungen einholen.
Also habe ich mich angemeldet und dann meine Kunden gebeten mich zu bewerten.
Plötzlich war ich ganz oben im Ranking und dann kam die Meldung, ich sei „Beraterin des Jahres geworden“ Da habe ich mich natürlich gefreut.
Das war der Zeitung ein Interview wert und über diese kam der Bericht in der Landesschau zustande!
Es gibt sicher etliche sehr gute Berater in Deutschland. Aber das ist so ähnlich wie mit Hotels und Restaurants. Auch da kann ein Lokal, das neu dabei ist in einem Jahr gewinnen, obwohl nebenan ein Restaurant seit 20 Jahren besteht.
Da ich überzeugt bin, sehr gute Beratungen abzuliefern und dazu sehr viel „Mehrwert“ biete, bin ich stolz auf meine Auszeichnung und meine Kunden freuen sich mit mir.

Und abschließend: Beraten Sie auch Bauherren oder Handwerksbetriebe?

Ja natürlich. Ich habe etliche Handwerksbetriebe als Kunden. Sie haben eine Beratung im eigenen Betrieb durchführen lassen, und die Optimierungsmaßnahmen umgesetzt. Jetzt lassen sie ihre Mitarbeiter von mir schulen und halten in ihren Räumen Vorträge über Feng Shui für ihre Kunden ab.
Erst im Frühjahr fand eine Veranstaltung bei der Handwerkskammer Karlsruhe statt „Zwischen Tiger und Drache grast die Kuh“.- Feng Shui als praktikabler Mehrwert für die Kundenbeziehungen im Handwerk.
Ich war selbst überrascht – es waren 45 TeilnehmerInnen aus verschiedensten Handwerkszweigen da.
Mir war es dann beim Vortrag vor allem wichtig, aufzuzeigen, dass Feng Shui sehr eng mit dem Handwerk verknüpft ist, da viele Teilbereiche täglich von den Handwerkern beim Kunden abgedeckt werden können.
So z.B. die 5- Elemente Lehre in Form und Farbe, oder ein harmonisches yin-yang Verhältnis beim Bau oder Ausbau. Auch der Qi-Fluss (der Energiefluss) kann durch die richtige Anwendung von vorne herein richtig reguliert werden.
Zudem ist das Prinzip des Landschafts-Feng Shui mit Schildkröte, Tiger, Drache und Phönix auch in Europa schon lange bekannt. Viele Anteile der westlichen Architektur basieren auf der Harmonielehre des Pythagoras, Vitruv’s und dem goldenen Schnitt von Leonardo P. Fibonacci. Man erinnere sich in diesem Zusammenhang auch an die Kathedralenbauer (Bauhüttenmeister)
Bauherren berate ich sehr gerne und zum Glück immer öfter. Es ist wichtig, das der Berater (das kann man mit ein paar Grundkenntnissen nicht) schon beim Landkauf dabei ist. Beim Bauen nachher sowieso. Unter Feng Shui Kriterien zu bauen ist nicht teurer, als ohne. Was teurer werden kann sind evtl. Umbauten, wenn ich zu spät dazugerufen werde. Feng Shui ist nicht nur farbig streichen, sondern sehr viel mehr.
Ich möchte gerne mit dafür sorgen, das in ein paar Jahren die guten Feng Shui Bücher nicht mehr in der Esoterik-Ecke der Buchhandlungen stehen, sondern da, wo sie hingehören – zum Bau und Ausbau.


Frau Schauz, vielen Dank für dieses Gespräch und Ihnen wünsche ich für Ihre Geschäfte natürlich auch die Energie, die Sie Ihren Kunden geben.

Das Interview sehen Sie direkt unter: http://www.eberlebau-landau.de/serviceblog/?p=1280

Montag, 20. Juni 2011

Ein ganz besonderes neues Projekt....



...nimmt Formen an... - die ersten Möbel stehen und auch die Pflanzen sind da - mit unglaublich schönen Gefässen. Mehr will ich im Moment noch nicht verraten. :-)

Am schönsten sind die Feng Shui Beratungen mit anschließendem Auftrag zur Umsetzung!!! 

Zusammen mit einem der begabtesten Raumgestalter, Designer und Künstler der Schweiz - didie http://www.didie.ch/, der zum ersten Mal zusammen mir einer Feng Shui Beraterin arbeitet, aber sehr offen dafür ist, natürlich noch mehr. (Wir verstehen uns blendend und haben viel Spass! :-))

Ausserdem funktioniert die Zusammenarbeit mit den Möbel- und Pflanzenlieferanten hervoragend. Alles läuft nach Plan. Das spüre ich aber immer wieder bei meinen Feng Shui-Projekten. Sie laufen erheblich harmonischer ab, als frühere Projekte in meiner damaligen Malerfirma. Woran das wohl liegt?

Donnerstag, 16. Juni 2011

Business Feng Shui für gute Geschäfte - Bericht in der Landesschau

2010 wurde sie von ihren Kunden zu "Deutschlands bester Feng Shui-Beraterin" gekürt: Heike Schauz aus Baden-Baden berät Unternehmen und Geschäftsleute, wie sie sie ihre Räume so umgestalten können, dass die Energie richtig fließt. Denn gute Energie soll nach der Feng Shui-Lehre auch das Betriebsklima positiv beeinflussen. Die Landesschau hat Heike Schauz bei ihrer Arbeit begleitet. (Quelle SWR.de)

 von links nach recht Martin Greve, Susann Bühler,
 Sascha Reinhold und Heike Schauz (Foto: Sonja Bach) 

und für alle, die den Bericht in der Landesschau verpasst haben, hier der Link zur Mediathek des SWR:

http://swrmediathek.de/player.htm?show=3a32d7c0-9849-11e0-9559-0026b975f2e6

und der Mediathek der ARD:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7446500

und nun auch auf you tube:

http://www.youtube.com/watch?v=d_ZvRt0HGEU

Feng Shui - Bericht in der Landesschau - heute um 19.27 Uhr!!!

SWR at Bessey & Flammer in Bühl

On 15 June SWR television shows a feature in the Landesschau about the theme of "Feng shui". It is about the work of Frau Schauz (Feng shui consultant of the year 2010). Since March, Sibylle and Christoph Engelhardt plan together with Frau Schauz the redecoration of their shop. Currently they are in the "hot phase", defining the materials. The goal of all efforts is to offer its customers optimal well-being. An exciting approach, to be witnessed on TV.


Am 15. Juni wird im SWR-Fernsehen ein Beitrag in der Landesschau erscheinen mit dem Thema „Feng shui“. Dabei wird die Arbeit von Frau Schauz (wurde als Feng-shui-Beraterin des Jahres 2010 ausgezeichnet) gezeigt. Seit März planen Sibylle und Christoph Engelhardt gemeinsam mit Frau Schauz die Umgestaltung ihres Geschäftes. Derzeit befinden sie sich in der „heißen Phase“ bei der Festlegung der Materialien. Ziel aller Anstrengungen ist dabei, dem Kunden ein optimales Wohlgefühl zu bieten. Ein spannender Ansatz, der im TV mitzuerleben ist.

Gefunden im DIGEST Newsletter Week 24 http://www.digest-online.de/nlarchiv/1124/NL24_engl.htm

Die Ausstrahlung fand am 16.6.2011 statt

Hier ist der Bericht:
http://www.youtube.com/watch?v=d_ZvRt0HGEU

Samstag, 4. Juni 2011

Die Farbe, die Leben rettet.

Die spanische Wissenschaftlerin Dr. Pilar Mateo, heute 51, Erbin einer kleinen Farbenfabrik, hat dem paraguayischen Gesundheitsministerium den Gebrauch von Insektiziden in Wandfarben vorgeschlagen. Mateo präsentierte in der vergangenen Woche (März 2010!) eine Farbenmischung, die zur Ausrottung der Überträger von Dengue, Malaria und Chagas genutzt werden könnte.


Die Spanierin wendet diese Art der Insektenvernichtung bereits seit sechs Jahren im bolivianischen Chaco an. In den von Guarani-Völkern bewohnten Häusern der Lagunillas-Zone konnten durch die ungewöhnliche Maßnahme vor allem die so genannten Blutsauger, die Überträger der Chagaskrankheit, erfolgreich bekämpft werden. Seit dem Gebrauch der Wandfarbe ist die Infektionsrate von 75 Prozent auf 0,2 Prozent der Bevölkerung gesunken.

Aufgrund dieser Resultate hat die heimische Firma Agrofield Mateo nach Paraguay eingeladen, um über ihre Folge in der Bekämpfung tropischer Krankheiten zu berichten. Die Wissenschaftlerin verwies dabei insbesondere auf die enge Verbindung zwischen Armut und Krankheit, weil es unter schlechten Wohnbedingungen stets mehr Überträger von Krankheiten gebe. Die spezielle Farbmischung soll nicht nur bei den Blutsaugern, sondern auch bei Mücken, Schaben und Skorpionen wirken
Autor: Mona Contzen in Gesundheit &Camp; Vorsorge 2. Mrz. 2010

und in der Zeitschrift Brigitte vom 18.05.2011 stand zu lesen (Autorin Claudia Oppitz):

...Pilar hat viele Gegner. Konzerne, die zwar Millionen an Subventionen zur Entwicklung neuer Impfstoffe bekommen, denen aber die Lebensumstände der Guarani genauso egal sind, wie den lokalen Behörden. Die ienfache Farb-Lösung ärgert die Pharma-Konzerne - es macht ihnen ein Geschäftsfeld kaputt. "Eine Impfung zu entwickeln bedeutet Geld für die Konzerne." sagt Pilar Mateo. Vor einigen Jahren hatte sie sogar eine anonyme Todesdrohung in ihrer Mailbox. Einschüchtern lässt sie sich davon nicht. Für die Guarani-Indianer ist sie zu einer Heiligen geworden. Sie sehen in ihr die Verkörperung einer alten Prophezeiung. Ein Engel, weiß wie die Wolken, die keine Regentropfen tragen würde kommen, um ihnen das rettende Mittel zu bringen, das sie aus den Klauen des unsichtbaren Todes befreit.